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Lernsituationen

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Lernsituationen als zentrales Element der Handlungsorientierung (Anpassungen Stand 02/2018)

Lernsituationen rekonstruieren berufliche oder fachliche Zusammenhänge. Sie stellen den Lernkontext dar, in dem es um die zu bearbeitende exemplarische Handlungssituation in einem Anwendungszusammenhang geht. Im Lern- und Arbeitsprozess wird die Lernsituation als vollständige Handlung realisiert. Ergebnisse der entsprechenden Lernaktivität zeigen sich im Handlungsergebnis.

 

Lernsituationen konkretisieren demnach didaktisch-methodische Planungen, die handlungsorientiert zum Erwerb von Handlungskompetenz dienen und dazu exemplarisch von konkreten Handlungssituationen ausgehen und diese schülerorientiert bearbeiten.

Lernsituationen werden als thematische Einheiten verstanden, bei denen unter Berücksichtigung des fächerübergreifenden Lernens und der Phasen der vollständigen Handlung die Bearbeitung einer Aufgaben-, Frage- bzw. Problemstellung auf verschiedenen, nach Möglichkeit offenen, Wegen erreicht werden kann.

Lernsituationen sind im berufsbezogenen Lernbereich und grundsätzlich auch im berufsübergreifenden Lernbereich die bevorzugte Form von didaktisch-methodischer Planung.

Jede Lernsituation enthält die grundlegenden Anforderungen. Lernsituationen können fachsystematische Lernphasen enthalten, um den handlungssystematischen Lernprozess zu unterstützen. Dabei ist keine besondere Methode vorgeschrieben.

Lernsituationen erfüllen grundlegende Anforderungen. Diese sind aus der Beschreibung der Lernsituation erkennbar und auszuweisen.

Es wird zwischen Lernsituationen im berufsbezogenen und im berufsübergreifenden Lernbereich differenziert.

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