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Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)

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Der DQR ist ein Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems. Er soll zum einen die Orientierung im deutschen Bildungssystem erleichtern und zum anderen zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Ziel ist es, im DQR alle schulischen, akademischen und beruflichen, aber auch nicht formal erworbene Qualifikationen abzubilden und so einen Rahmen für das lebenslange Lernen zu entwickeln.

Der DQR definiert acht Niveaus, die den acht Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) zugeordnet werden können. Als nationale Umsetzung des EQR berücksichtigt der DQR die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und trägt zur angemessenen Bewertung und zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa bei. Die DQR-Gremien haben die Zuordnung der allgemeinbildenden Abschlüsse beschlossen. Der Hauptschulabschluss (HSA) wurde DQR-Niveau 2, der Mittlere Schulabschluss (MSA) DQR-Niveau 3 und die Fachhochschulreife (FHR), die Fachgebundene Hochschulreife (FgbHR) sowie die Allgemeine Hochschulreife (AHR) DQR-Niveau 4 zugeordnet. Des Weiteren wurde die Zuordnung von 13 Fortbildungsqualifikationen gemäß § 54 BBiG zu DQR-Niveau 6 beschlossen (vgl. aktuelle Entwicklungen bei der Umsetzung des DQR)

In der Leitlinie Schulisches Curriculum ist bei der Entwicklung der Lernsituation die Niveaustufe für die jeweilige Lerngruppe zu beachten (s. a. Curricularer Bezug). Die Dimensionen der Handlungskompetenz werden über Fachkompetenz und Personale Kompetenz beschrieben (vgl. DQR).

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