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Handlungsorientierung

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In berufsbildenden Schulen soll der Unterricht nach dem didaktisch-methodischen Konzept der Handlungsorientierung umgesetzt werden. (2.7 EB-BbS Anhörungsfassung 02/2018)

Ausgangspunkt ist eine Sicht auf die Individualität des Lernenden: Jeder Mensch konstruiert seine eigene Wirklichkeit und damit auch Konzepte zur Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Handlungsorientierung soll kognitives (Kopf), affektives (Herz) und psychomotorisches (Hand) Lernen in einer lernfördernden, sozialen Atmosphäre in einem Gesamtprozess integrieren. Lernen ist ein durch die Lernenden aktiv gestalteter Prozess.

Handlungsorientierung als didaktisch-methodisches Konzept geht von einer Handlungssituationen aus. Sie führt exemplarisch über eine vollständige Handlung zu einem Handlungsergebnis und ermöglicht den Erwerb von Handlungskompetenz. Handlungsorientierung ist durch weitere grundlegende Merkmale gekennzeichnet, wie die Handlungssituation, die vollständige Handlung, Handlungskompetenz, Selbststeuerung, die unterstützende Rolle der Lehrkraft. Zudem müssen schulische Entscheidungen, wie z. B. zu Anforderungen an die Lernumgebung und Binnendifferenzierung und Grundsätzen der Leistungsbewertung berücksichtigt werden.

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